Sonntag, 1. April 2018

humoristisch - Witz-Kalender Woche 14 - 18



WITZ - KALENDER



Dipl.-Ing. Dirk Monka


         


Kalender-2018 Woche 14

Mo 2.4. Folgt auf dem Oster-Sonntag
wirklich ein Wester-Montag

Di 3.4. Darf auch eine Lege-Henne eine neue Stelle suchen?

Mi 4.4. Kann man ein Huhn mit einem Schwein kreuzen?
Klar doch, noch nie Eier mit Speck gesehen!

Do 5.4. Der Lehrer fragt: „Warum schlüpfen die Küken
aus den Eiern?“ Eine Antwort lautet:
„Herr Lehrer, die wollen nicht gekocht werden.“

Fr 6.4. „Als wir das letzte Mal Urlaub auf dem Lande verbrachten
sind wir immer mit den Hühnern schlafen gegangen.“
„Ja war denn genug Platz im Hühnerstall?“

Sa 7.4. Also der Bericht über den Professor im Speisesaal
war sehr Prof. ess Ionell verfasst.

So 8.4. Beim Bäcker ist das Brot im Angebot
und die Brötchen sind im Angebötchen.


Kalender-2018 Woche 15

Mo 9.4. Der Kugelschreiber mit dem klaren durchsichtigen
Gehäuse schaut dich mit einer regungslosen
Mine an und sagt kein Wort…

Di 10.4. Der geschäftstüchtige Schuster sucht
dringend neue Absatz-Märkte.

Mi 11.4. Der Schuster fragt den Kur-Arzt:
“Gibt es am Kur-Ort auch ein richtiges Sohle-Bad?”

Do 12.4. Die Frage des Dummchens beim Schuster lautet:
„Welche Schuhe brauche ich nun für das Gehirn-Jogging?”

Fr 13.4. In einem Schuh-geschäft ist genau am Freitag den 13.
ein Stapel Schuhe umgefallen. Ob das nun am Datum lag
oder nur Schuh-fall war bleibt dabei ungewiss.

Sa 14.4. Der Kraft-Verbrauch des Radfahrers
bis zum Einkaufspark in Oberhausen,
das ist die Centro-Pedal-Kraft.

So 15.4. Die alte Tante kommt zu Besuch und ist entsetzt,
wie schmutzig die Kleinen herumlaufen.
„Ja, wascht ihr euch denn nicht?“
„Aber wozu, wir erkennen uns doch an den Stimmen.“


Kalender-2018 Woche 16

Mo 16.4. Der Lehrer fragt:„Wer war der erste Mann?“ „Adam.“
Gut und wer war die erste Frau?“ „Seine Mutter.“

Di 17.4. Der Lehrer fragt einen Schüler: „Kennst du den Ärmelkanal?“
„Noch nicht, aber bald haben wir Kabelanschluss.“

Mi 18.4. Der Sohn bettelt den Vater an: „Nun lass mich doch
auch einmal fahren, ich bin schon alt genug.“
„Du ja, aber der Wagen noch nicht!“

Do 19.4. Die Ehefrau fragt ihren Mann:„Kannst Du diese leeren
Flaschen noch im Getränkeladen durch volle ersetzen?“
„Klar doch. Mach ich auf dem Weg zur Bank.“
„Dann nimm auch das leere Sparbuch mit.“

Fr 20.4. Der Physiklehrer erklärt:„Also, bei Hitze dehnen sich
Dinge aus und bei Kälte ziehen sie sich wieder zusammen.“
„Ach so“, meint der kluge Klaus, „deshalb sind
die Sommerferien länger als die Winterferien!“

Sa 21.4. Der Supermarkt ist der Lebensmittel - Punkt,
und das Wohnzimmer der Lebens - Mittelpunkt.

So 22.4. Die kleine Schnecke ist glücklich weil sie im Miles and More
Bonus schon ihre erste Meile verbuchen konnte.


Kalender-2018 Woche 17

Mo 23.4. Die Frage des Landwirtes im Excel - Kurs lautet:
„Welcher Dünger wird für dieses Daten - Feld benutzt?”

Di 24.4. „Die Frau sieht wirklich gut aus, aber was knackst da
immer so?” „Das ist nur ihr knackiger Po!” „Ach so”

Mi 25.4. Die gesamte Küche besteht aus massiv Kiefer,
also die Hängeschränke aus massiv Oberkiefer
und was auf dem Boden steht aus massiv Unterkiefer.

Do 26.4. Die Mutter sagt:„Aufpassen, das Parkett ist frisch
gebohnert!“ „Macht nichts, Ich habe ja Spikes
unter meinen Turnschuhen.“

Fr 27.4. „Du hast doch nur die Sonderschule besucht und bist
nun ein Richter?” „So etwa, aber ein richtig tö-Richter.”

Sa 28.4. Der Mann vom Wetteramt sagt:
„Der Regen kann kräftiger ausfallen.“
Hört sich gut an wenn man das kräftiger weglässt.

So 29.4. Die beiden angetrunkenen Geschwister
fahren mit dem Auto gegen einen Zaun.
„Hast Du etwas abgekriegt?“ fragt der eine.
„Wieso, hat jemand einen ausgegeben?“


Kalender-2018 Woche 18

Mo 30.4. Darf eine feine Dame über dem Abend-Kleid
noch einen Morgen-Mantel tragen?

Di 1.5. Mai-Feier-Tag (nicht: Mal-Feier-Tag)

Mi 2.5. Darf man den Auszieh - Tisch auch
bei einem Wohnungs - Einzug verwenden?

Do 3.5. Darf ein See-Fahrer auch Erd-Nüsse essen?
Ja aber nur als Beilage zu den See-Gurken.

Fr 4.5. Darf ein Drücke-Berger eine Schraube an-ziehen?

Sa 5.5. Dieses Foto zeigt den Gitarren-Verstärker
in der Saiten-Ansicht.

So 6.5. Dieses Foto ist das allererste der kleinen Serie
und somit der Fototyp.

künstlerisch & informativ - Tiervorstellung: Hornissen-Glasflügler (Sesia apiformis)

von Anne Twachtmann
(Layout & Zeichnungen)


Samstag, 31. März 2018

literarisch

Das Osterlamm ist in Gefahr



von Dirk Hoffmann (Text) & Anne Twachtmann (Zeichnungen)

“Kann das wirklich sein”, fragte Ling, “haben wir echt schon wieder Ostern? Die Zeit vergeht so schnell”.

“Ich bin auf jeden Fall froh, dass die kalte Zeit vorüber ist”, erwiderte Bunny, “wenn Ostern ist, haben wir endlich Frühling”.
Es war dem Frühling spürbar gelungen, den Winter zu vertreiben. Die kleine Pandabärin und das Hasenmädchen genossen die warmen Sonnenstrahlen. Langsam ergrünte die Natur um sie herum. Ling und Bunny wollten wie immer an Ostern den Schäfer besuchen. Sie schlenderten durch die Wiesen, um auf des Schäfers Alm zu gelangen. Während sie den Berg hinauf stiegen vernahmen sie ein leises Wimmern.
“Hast du das gehört?”, fragte Bunny aufgeregt.
“Ja, da wimmert jemand”, meinte Ling, ”ich möchte wissen, wo das herkommt”.
“Vielleicht da vorne aus der Schlucht”, überlegte Bunny laut.
“Lass uns nachsehen, ich höre es schön wieder”, schlug Ling vor, “die Laute kommen tatsächlich aus dieser Richtung”.
Während die beiden auf Schlucht zu liefen wurde das Wimmern stetig lauter. Bunny erreichte die Schlucht als erste. Erschrocken sah sie hinunter.
“Ling, da unten liegt ein Lamm”, rief die Häsin und versuchte hinunter zu klettern.
“Sei vorsichtig”, sagte Ling, die die Schlucht inzwischen ebenfalls erreicht hatte.
“Das ist gar nicht so einfach. Keine Sorge kleines Lamm, wir helfen dir”.
Bunny stieg vorsichtig weiter hinab, bis sie abrutschte. Glücklicherweise gelang es Ling den Arm ihrer Freundin zu ergreifen und sie wieder hoch zu ziehen.
“Die Bergwand ist zu steil”, stellte Ling fest.
“Und zu glatt”, fügte Bunny hinzu, “was machen wir nur?”
Das Lamm wimmerte noch immer. Mit Angst im Blick sah zu Bunny und Ling empor.
“Wir brauchen ein Seil”, fiel Ling schließlich ein.
“Wo bekommen wir das her?”, wollte Bunny wissen.
“Keine Ahnung”, antwortete Ling und zuckte mit den Schultern.
“Wie wäre es mit einem langen Stock?”, fragte Bunny.
“Das könnte funktionieren”.
Mit neuem Mut durchsuchten die beiden Freundinnen die Umgebung. Letztlich brach Bunny von einem großen Strauch einen langen Zweig ab.
“Hiermit könnten wir es schaffen”, erklärte die Häsin, “du hältst ihn fest und ich klettere daran hinab”.
“Sollten wir es nicht lieber anders herum machen? Ich bin kleiner und leichter als du”, schlug Ling vor.
“Na ja gut, da hast du nicht ganz unrecht, einverstanden”.
Häsin und Pandabärin eilten schnell zur Schlucht zurück. Bunny hielt den Stock in die Schlucht. Erleichtert sah sie, dass er beinah bis ganz nach unten reichte. Die Schlucht war nicht ganz so tief wie sie befürchtet hatte.
“Los gehts”, wandte sich Bunny an Ling, “du kannst klettern”.
Der Weg nach unten klappte gut. Ling war schnell da. Behutsam streichelte sie das Lamm und nah es auf den Arm.
“Halte dich am Stock fest”, rief Bunny, “ich ziehe euch hinauf”,
Wenige Minuten später lag ein riesiger Kraftakt hinter Bunny, mit dem Ergebnis, dass Ling und das Lamm unversehrt oben angekommen waren.
“Wir haben es geschafft”, freute sich Ling, “du warst klasse”.
“Du aber auch”, erwiderte Bunny, die sich allmählich erholte.
“Ling, Bunny”, erklang plötzlich eine bekannte Stimme, “ihr habt das Osterlamm befreit. Ich danke euch”.
Der Schäfer stand plötzlich neben ihnen. Er sah sie glücklich an.
“Das Lamm ist mit fortgelaufen”, fuhr der Schäfer fort, “ich fand es hier in der Schlucht. Ich wusste mir nicht anders zu helfen, als zur Farm zurück zu laufen und ein Seil zu holen. Jetzt komme ich wieder und stelle fest, ihr beide habt es bereits herauf geholt.
“Das haben wir gern gemacht”, erwiderten Bunny und Ling gleichzeitig.
“Wollt ihr mitkommen und es zu seiner Mutter bringen?”, fragte der Schäfer.
“Ja sehr gerne”, riefen erneut beide zugleich.
Eine halbe Stunde später sahen Schäfer, Pandabärin und Häsin zu wie das Lamm glücklich mit seiner Mutter schmuste. Es hatte offenbar alle Aufregung vergessen.
Ling und Bunny erinnerten sich noch lange an den Ostersonntag, an dem sie das Osterlamm aus seiner Notlage retten konnten.

Sonntag, 11. März 2018

Woche der Brüderlichkeit

Bischof Dr. Felix Genn (links) und Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow (rechts) gratulierten dem engagierten
Musiker und Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille, Peter Maffay. ONsüd-Bild: pbm

Peter Maffay für sein vielfältiges Engagement ausgezeichnet

„Woche der Brüderlichkeit“ in Recklinghausen mit Festakt eröffnet


Recklinghausen (pbm/mek). Mit einem Festakt im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen ist die diesjährige „Woche der Brüderlichkeit“ bundesweit eröffnet worden. Im Mittelpunkt der Feier stand die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an den Musiker Peter Maffay für sein entschiedenes Eintreten gegen antisemitische und rassistische Tendenzen in Politik, Gesellschaft und Kultur.

Die zahlreichen Veranstaltungen der bundesweit 84 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit stehen in diesem Jahr unter dem Leitthema „Angst überwinden – Brücken bauen“. Wie wichtig der Dialog gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Herausforderungen sei, in der viele Menschen Angst vor dem Fremden hätten, betonte Dr. Margaretha Hackermeier, katholische Präsidentin des Deutschen Koordinierungsrates, in ihrer Eröffnungsrede. Dafür brauche es starke Partner, aber auch jedem Einzelnen gelte der Auftrag, Brücken zu bauen. „Peter Maffay, einer aus der Mitte unserer Gesellschaft, hat schon früh darauf aufmerksam gemacht: Der Rechtsradikalismus in unserem Land ist keineswegs verschwunden. Und er hat dies laut und deutlich eingeklagt“, zollte sie dem Preisträger Respekt.

Auch Ministerpräsident Armin Laschet würdigte sowohl das Engagement Maffays als auch die Arbeit der christlich-jüdischen Gesellschaften, die sich seit 1952 für den christlich-jüdischen Dialog einsetzen. Gerade in der digitalen Zeit, in der es kein wirkliches Gegenüber in den Netzwerken mehr gebe, sei es wichtig, im direkten und persönlichen Gespräch zu sein. „Wir müssen gegen jede Form von Antisemitismus angehen“, sagte Laschet. Sein Wunsch sei es, dass Christen, Juden und Muslime sich am 9. November beim Gedenken an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren in einer gemeinsamen Erklärung gegen Hass und Völkermord aussprechen.

In seiner Laudatio stellte Prof. Udo Dahmen, Direktor der Popakademie Baden-Württemberg, das vielseitige soziale Engagement von Peter Maffay vor. „Er singt nicht nur über seine Visionen für eine bessere Welt auf der Bühne, sondern er tritt auch für die Werte ein, die ihm am Herzen liegen“, sagte Dahmen. So zum Beispiel mit seiner Stiftung, die sich um benachteiligte Kinder kümmert oder den Austausch von deutschen, israelischen und palästinensische Jugendlichen fördert. Maffay sei es wichtig, dass junge Menschen lernen, über den Tellerrand zu schauen. „Der Mut zum Wandel, zur positiven Veränderung, zur Toleranz durch Brücken bauen hat Peter Maffay immer angetrieben“, hielt Dahmen fest.

Maffay selbst würde den Preis am liebsten zerteilen, denn „ohne die vielen Unterstützer, die ich habe, würde die Arbeit nicht funktionieren“. In seiner Musik wolle er Betrachtungen über das verarbeiten, was ihm wichtig erscheine, um diesen Impuls an die Menschen weiterzugeben. „Wir leben in einer Demokratie, in der wir frei unsere Meinung äußern können. Wenn wir uns das erhalten wollen, müssen wir uns gegen die Gefahren einsetzen, die einer solchen Gesellschaft drohen“, erklärte Maffay.

Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow, Rabbiner Prof. Dr. Andreas
Nachama 
und Bischof Dr. Felix Genn segneten die Menschen zum
Abschluss 
der christlich-jüdischen Glaubensfeier. ONsüd-Bild: pbm 
Bereits am Samstagabend hatte der Deutsche Koordinierungsrat zu einer christlich-jüdischen Gemeinschaftsfeier mit Ansprachen von Bischof Dr. Felix Genn, Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama und Landeskirchenrat Dr. Vicco von Bülow eingeladen. Gemeinsam betonten sie, wie wichtig es sei, die Angst vor dem Fremden abzubauen. Genn verwies dabei auf die Erinnerung. „Sie ist nicht bloß eine rationale Größe, ein Nachdenken über Vergangenes, sondern ein ‚Zurückgehen mit dem Herzen‘ wie Papst Franziskus es ausgedrückt hat.“ Die Erinnerung sei notwendig für die Zukunft, „weil sie uns an die Wurzeln unseres Glaubens und unserer Kultur führt, und weil sie uns hilft, allen Kräften zu wehren, die eine so unsagbare Schandtat wie die Schoah möglich machten“. Der Bischof wünschte sich, dass von der „Woche der Brüderlichkeit“ ein Impuls aus dem reichen Erbe Israels alle Menschen guten Willens im Herzen berühre und ergreife. „Die Erinnerung ist die Brücke, die Ängste abbaut und neues aufbaut.“

Zum Abschluss der Glaubensfeier, die musikalisch von der Altstadtkantorei Recklinghausen und dem Vokalensemble der jüdischen Gemeinde in Recklinghausen gestaltet wurde, segneten Genn, Nachama und von Bülow gemeinsam die Anwesenden in der Christuskirche.


Donnerstag, 1. März 2018

humoristisch - Witz-Kalender Woche 10-13


WITZ - KALENDER



Dipl.-Ing. Dirk Monka



                                


Kalender-2018 Woche 10

Mo 5.3. Das Dummchen betritt mit einem Kondom die Bank
und fragt höflich: „Darf ich mein Konto überziehen?“

Di 6.3. Auf diesem Schiff gilt:
Back-Bord: Dort steht der Backofen zum Brot backen
Koch-Bord: Dort stehen die Herdplatten für den Eintopf
Steuer-Bord: Da werden die Steuerbelege gesammelt

Mi 7.3. Der Auto-Fahrer braucht einen Pullover
aus guten kratz-freien Fahr-sern.

Do 8.3. Der Chef beschwert sich bei seiner Reinigungs-Kraft.
Diese hat mehrfach den Zeit-Raum nicht gereinigt.

Fr 9.3. Der Chef-Redakteur darf über alle Dinge
aus den Chef-Etagen berichten, aber mehr nicht!

Sa 10.3. Der Bergsteiger der das Seil in Empfang nimmt
ist auch ein Seil-Nehmer der alpinen Gruppe.

So 11.3. Der Direktor des Schauspielhauses fragt sich ob aus
dem Hause Bahlsen die Prinzen ihre Rolle gut spielen.


Kalender-2018 Woche 11

Mo 12.3. Der Doktor fragt seinen Patienten: „Also Sie sind
Schauspieler und drehen jetzt einen Film.
Dann nehmen Sie bitte gegen ihre Film-Angst
vor jedem Drehtag eine dieser Film-Tabletten.“

Di 13.3. Der Floh gibt beim Arbeitsamt seinen Berufswunsch
bekannt. Er will Floh-Rist werden.

Mi 14.3. Der Neureiche will den neuen Rasenmäher nur mit
einen Satz passender Winterreifen als Zugabe kaufen.

Do 15.3. Der Finanzbeamte sagt zum Firmendirektor:
Glauben Sie nicht, wir hätten keinen Humor. Über Ihre
letzte Steuererklärung haben wir herzhaft gelacht.

Fr 16.3. Der Fahrer bringt das alte Auto zur Werkstatt:
„Ich bin wohl gegen einen Baum gefahren.“
Nach Betrachtung des Schadens fragt
der Meister: „und wie oft?“

Sa 17.3. Der kleine FOX-Terrier verlässt nach einer Stunde
die DISCO und meint: Genug DISCO-FOX für heute.

So 18.3. Darf ein Spitzen-Koch nur spitze Gabeln und spitze Messer
aber keine runden Löffel benutzen?


Kalender-2018 Woche 12

Mo 19.3. Der gestresste Manager wird beim Frisör gefragt:
„Wie soll ich Ihnen die Haare schneiden?“
„Schweigend!“

Di 20.3. Der Kapitän erklärt stolz der Schulklasse:
„Dieses Schiff macht fünfzehn Knoten in der Stunde.“
Da kommt die Frage aus dem Hintergrund:
„Und wer macht die alle wieder auf?“

Mi 21.3. Die Frühlings-Rolle hat von der Bäckerei
zum Theater gewechselt weil sie dort mit
ihrer Rolle besser zurecht kommt.

Do 22.3. Der Hamster aus Holland kommt
bestimmt aus Hamster-Damm

Fr 23.3. Der kleine Star hat einen Job im Bau-Ing-Büro
gefunden. Dort wurde er eingestellt als Star-tiker.

Sa 24.3. Der Licht-Techniker hat sein Thema in allen Facetten
behandelt, es war somit rundum ausgeleuchtet.

So 25.3. Der kranke Ballspieler auf Balltrum
befreit sich erst von Balllast und
nimmt dann seine Balldriantropfen ein.


Kalender-2018 Woche 13

Mo 26.3. Die auf dem Arbeitsplatz eines Beamten stehenden
Stempel-Träger heißen nicht etwa Stempel-Träger
weil diese etwas träger sind als die Beamten.

Di 27.3. Der Koch kam mit so schweren Verletzungen
in das Krankenhaus, das die Ärzte ihn
in ein künstliches Koch-ma gesetzt haben.

Mi 28.3. Wenn ein Christ im März verfolgt und gefangen
genommen wird kann er sich als März-tyrer bezeichnen?

Do 29.3. Heute darf die grüne Farbe nicht fehlen
sonst ist es kein Grün-Donnerstag mehr.

Fr 30.3. Am Karfreitag denkt man oft an:
Jan der ist sehr korrekt Jana mit dem Bügelbrett
Jessica im Himmelbett Jesus von Nazareth

Sa 31.3. Darf man auch am ersten April noch
einen Fehler aus März en?

So 1.4. An was leidet der erste April wenn er sich
heftig gestoßen hat? An April-Schmerz

künstlerisch & informativ - Tiervorstellung: Nachtpfauenauge

von Anne Twachtmann
(Layout & Zeichnungen)



Samstag, 24. Februar 2018

Lebensart

Anders fühlen - denken - leben
Ein kurzer Blick auf Zahlen, Fakten und die zahlreichen Facetten des Lebens

(diho) Die menschliche Natur hat viele Facetten. Auf der Basis von Informationen, die uns Team-Mitglied Rita Nowak zur Verfügung gestellt hat, möchten wir auf diese Vielfalt der Lebensmöglichkeiten kurz eingehen.

Manch einer fühlt sich in seinem Körper wohl, so wie er ist. Das trifft nicht auf Jedermann zu. Rita, zum Beispiel, fühlte schon sehr früh, dass sie im falschen Körper lebte. Sie steckte in einem männlichen Körper, wusste aber stets: „Ich bin eine Frau.“ Mit 50 Jahren entschied sie: „Ab jetzt lebe ich als Frau!“ und setzte dies auch konsequent um (Dazu haben wir sie auf unseren Seiten bereits ausführlich interviewt https://onsued-sozial.blogspot.de/2016/10/nachgefragt.html). Ebenso gibt es Frauen, die fühlen: „Ich bin ein Mann!“ Viele Menschen denken: „Das ist doch krank!“ Aber ist das tatsächlich krank? Laut ICD (engl. für: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) wird es bis jetzt noch als psychische Störung (F 64.0) aufgeführt. Allerdings wird bei der Folge-Ausgabe das "Leiden" in dieser Form nicht weiter aufgeführt. 0,13 bis zu 5 % der Gesamtbevölkerung haben je nach Statistiken und Abgrenzungen eine transsexuelle Identität. Wie weit die einzelnen Menschen gehen bezogen auf geschlechtsanpassende Maßnahmen gehen, entscheiden sie zunächst mal selbst. Wenn es zu Namensänderungen, Hormongaben oder um die geschlechtsanpassende Operationen kommt, wird das Verfahren im Transsexuellengesetz geregelt. Hier gibt es allerdings Bestrebungen der Verbände das Verfahren erheblich zu verändern in Richtung der freien Selbstbestimmung. Mit Intersexualität bezeichnet die Medizin Menschen, die genetisch und/ oder anatomisch und hormonell Geschlechtshormone nicht eindeutig dem weiblichen oder männlichen Geschlecht zugeordnet werden können. Schätzungen gehen von etwa 0,1 % aus. Intersexuelle fallen übrigens nicht unter das Transsexuellengesetz. Für sie hat das Bundesverfassungsgesetz im November 2017 die dritte Option als Geschlechtseintrag dem Gesetzgeber aufgetragen, der bis Ende 2018 eine juristische Lösung finden muss.
Sexuelle Identitäten sind die eine Seite, die andere Seite ist die sexuelle Orientierung, was etwas ganz anderes ist. Unter sexueller Orientierung versteht man/frau/* u.a. Homosexualität und Bisexualität. Wie man/frau/* lesen kann ist die sexuelle Vielfalt, sehr umfangreich.
Im Umgang mit der Selbstfindung stellen Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder Psychologen eine Möglichkeit zur Unterstützung dar. 
Nicht nur im Privatleben, sondern bereits auch längst in der Arbeitswelt ist das Thema Diversity, zu der eben auch die sexuelle Vielfalt und Orientierung gehört, angekommen. Die Charta der Vielfalt ist eine Selbstverpflichtung der unterzeichnenden Arbeitgeber für das Diversity Management. Der namensgebende Verein steht unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin und setzt sich für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein. Der „Deutsche Diversity-Tag“ wird 2018 am 05. Juni begangen.


Mittwoch, 14. Februar 2018

literarisch

Elenas Liebeskummer

von Dirk Hoffmann

Elena legte den Kopf an die Stirn ihres treuen Hengstes. Ihr Freund hatte sie verlassen. In ihrer Verzweiflung wusste sie niemand, der ihr mehr Trost spenden konnte. Sunlight war immer für sie da.
“Ach Sunlight, wie kann Thomas nur so gemein sein?”, schluchzte das Mädchen und streichelte dem Pferd mit der Hand die Wange. Sunlight spendete Elena allein durch seine Anwesenheit Trost. Sie fühlte seine wohltuende Wärme und seinen ruhigen Atem. Sunlight blies etwas Luft durch seine Nüstern. Elena spürte, dass ihm bewusst war, wie schlecht es ihr ging. Geduldig wartete Sunlight, was weiter geschehen würde.

ONsüd-Zeichnung: Dirk Hoffmann
Elena schmiegte sich ganz eng an ihr Pferd und begann zu weinen. Sunlight scharrte ein wenig mit den Hufen. Dem Mädchen stieg der Pferdegeruch, den sie so liebte in die Nase. Sie entspannte sich und die Tränen versiegten.
“Stell dir nur vor Sunlight, Thomas glaubt, ich würde ihm fremdgehen. Wie kann er nur?”
Sunlight senkte den Kopf und knabberte an Elenas Jacke.
“Tut mir leid, ich habe heute nichts dabei”, erklärte Elena”, die sich denken konnte, dass er nach Zuckerstückchen oder ähnlichem suchte. Normalerweise waren ihre Taschen immer gefüllt. Schließlich erzählte sie ihrem Hengst, was sie mit ihrem Liebsten erlebt hatte.
Elena freute sich so sehr auf ihr Wiedersehen mit Thomas. Er war für drei Wochen in einer weit entfernten Stadt, um dort ein Berufspraktikum zu absolvieren. Das war eine schwere Probe für ihr junges Glück. Sie waren zum ersten Mal für eine so lange Zeit voneinander getrennt.
Um das Wiedersehen so richtig zu feiern, bereitete Elena ein romantisches Picknick vor. Sie empfing ihn mit einem großen Korb voller Leckereien, als er wie vereinbart bei ihr klingelte. Voller Freude stürmte Elena auf ihren Thomas zu, um ihn in ihre Arme zu schließen, doch dieser stieß sie von sich.
“Ich bin nur hier, um dir zu sagen, dass es aus ist”, gab ihr Thomas mit einer ernsten und wütenden Stimme, wie sie es noch nie erlebt hatte, zu verstehen. Es traf sie tief ins Herz.
“Aber Thomas, was ist denn passiert”, fragte Elena schockiert, “liebst du mich nicht mehr?”
“Wie soll ich dich noch lieben, wenn du hinter meinem Rücken mit Kai herummachst?”
“Mit Kai? Wie kommst du denn darauf? Ich habe nichts mit ihm”.
“Ach nein? Und was sagst du dazu?”
Thomas holte sein Handy aus der Hosentasche, um ihr auf dem Display ein Foto zu zeigen, auf dem man sah wie sie seinen besten Freund Kai umarmte.
“Was soll ich da denken?”, schimpfte er.
“Ich kann dir das erklären”, verteidigte sich Elena, “das war doch ganz anders. Wie kommst du überhaupt an dieses Foto?”
“Das ist doch egal! Das mit uns ist jedenfalls ab heute vorbei!”
Mehr sagte Thomas nicht. Ohne Elena noch eines Blickes zu würdigen lief er davon. Elena rannte ihm nach, war aber nicht schnell genug, um ihn noch zu erreichen. Sie sah noch wie Thomas an der nächsten Haltestelle in den Bus stieg.
“Ich habe Kai tatsächlich in den Arm genommen Sunlight, aber doch nur um ihn zu trösten, weil seine Oma gestorben ist”.
Sunlight blies erneut Luft durch seine Nüstern und schüttelte leicht den Kopf. Elena verfiel in Schweigen. Sie dachte an das Foto. Wer hatte das Foto geschossen und an Thomas versendet? Wer würde ihr das antun? Was hatte dieser Jemand überhaupt davon?
Elana beschloss, dass sie nicht weiter hier herumstehen und heulen durfte. Sie musste unbedingt herausfinden, was es mit diesem Foto auf sich hatte.
“Danke Sunlight, dass du für mich da bist”, sagte sie schließlich, “du hast mir neue Kraft gegeben. Diese Kraft nutze ich jetzt, um das mit dem Foto aufzuklären. Ich werde mir Thomas zurückholen. Es darf so einfach nicht enden”.
Elena schlang noch einmal die Arme um ihren treuen Hengst.
“Jetzt muss ich fort, ich habe dich lieb Sunlight”.
Sunlight wurde plötzlich unruhig. Er löste sich und galoppierte im Kreis um seine Weide, kehrte zurück und stieß Elena mit seinem Kopf vor die Brust.
“was ist denn jetzt los?”
“Wusste ich doch, dass ich dich hier bei Sunlight finde”.
“Thomas, bist du das?”
Elena wandte sich um und stellte fest, dass Thomas hinter ihr stand.
“Elena, es tut mir furchtbar leid. Ich habe mit Kai gesprochen. Er hat mir alles erzählt. Dass er traurig war wegen seiner Oma. Elena, ich bin so ein Trottel. Das Foto hat Katja mir geschickt. Ich hätte es wissen müssen. Sie wollte mich zurück. Sie hat euch beide zusammen gesehen und die Gelegenheit genutzt. Kannst du mir noch einmal verzeihen? Ich liebe dich doch”.
Elena spürte leichte Wut in sich aufsteigen. Ein wenig auf Thomas und ganz viel auf Katja. Aber sie war auch glücklich, dass Thomas so schnell zu ihr zurückgekommen war.
“Was sagst du Sunlight”, fragte sie ihren Hengst, “verdient er noch eine Chance?”
Der Hengst schubste sie mit seiner Schnauze in Richtung Thomas. Elena schlang die Arme um ihren Liebsten. Sie war überglücklich.
“Mach sowas nie wieder mit mir, verstanden?”, bat Elena, “ich liebe dich”. Elena und Thomas überhäuften einander mit Küssen und bemerkten nicht einmal das Sunlight versuchte in der Jacke des Jungen Zuckerstückchen zu finden.

Donnerstag, 1. Februar 2018

künstlerisch , literarisch - über den Mond


ONsüd-Bild: Sebastian Pokojski




Was der Mond weiß

von Dirk Hoffmann


Was der Mond weiß,
wird er für sich behalten.
Er beschaut sich von oben
was Du ihm präsentierst.
Der Mond lächelt
und schweigt.
Vielleicht
genießt er es sogar.

Was der Mond weiß,
kann die Sonne erst sehen,
wenn Du selbst bereit bist, es auch ihr zu zeigen.



humoristisch - Witz-Kalender Woche 6-9


WITZ - KALENDER



Dipl.-Ing. Dirk Monka


Kalender-2018 Woche 06 

Mo 5.2. Wer kann mir sagen wo in dieser Gärtnerei
der Glockenturm für die Schnee-Glöckchen steht?

Di 6.2. „Mann was bin ich erkältet!
Ich habe gestern zwei Stunden im Zug gestanden!“
„Na, dann besorge dir doch eine Platzkarte.“

Mi 7.2. „Jetzt habe ich mir im Winter den Sommer-Film
über die Angler am Seeufer angeschaut.“
„Mit welchem Ergebnis?“ „Drei Mückenstiche.“

Do 8.2. Nur bei Tau-Wetter ist der Eis-Schmel-Zeh
deutlich sichtbar.

Fr 9.2. Gibt es wegen der Glättegefahr
auch Schneeketten zum Bügeleisen?

Sa 10.2. Verbringt man den Winter-Abend mit Tee-Lichter
und den Sommer-Morgen mit Kaffee-Schatten?

So 11.2. An diesem Faschings-Sonntag gibt es keine
kuli-narischen Spezialitäten sondern nur
kuli-närrische Spezialitäten.


Kalender-2018 Woche 07

Mo 12.2. Werden am Rosen-Montag wirklich
alle Luft-Schlangen mit Ess-Papier gefüttert?

Di 13.2. Werden am Tulpen-Diensttag nur alle Tulpen gegossen?

Mi 14.2. Der eine sagt: Heute ist der Tag vom Valentin.
Der andere behauptet: Heute ist Aschermittwoch.
Aber wer hat nun Recht?

Do 15.2. Warum weht am 15. Februar kein Lüftchen,
wo wir doch mitten im Wind-ter sind?

Fr 16.2. Was sagt die Hausfrau beim Verlassen ihres zerstörten
Hauses: „Ich hätte diese Windhose nicht bügeln sollen!“

Sa 17.2. Welche Bekleidungsstoffe darf man
bei diesen Witz-Paraden tragen?
Am besten die aus echtem Lachtex.

So 18.2. Darf ein Wett-Läufer auch ein 5 Gänge Menue bestellen?


Kalender-2018 Woche 08

Mo 19.2. Darf jemand mit einer offenen Meinung auch
zu einer geschlossenen Gesellschaft gehören?

Di 20.2. Womit und mit welcher Temperatureinstellung
reinigt man die fest gefahrene Schnee-Decke?

Mi 21.2. Wenn die Temperatur genau 10 Grad beträgt,
sind es dann 5 Krumm oder 20 Krumm?

Do 22.2. Da wäre noch die Frage offen:
Was ist für den 33.3. geplant?

Fr 23.2. Darf ein Künst-leer auch kunst-voll arbeiten?

Sa 24.2. Darf ein See-Fahrer auch Erd-Nüsse essen?
Ja aber nur als Beilage zu den See-Gurken.

So 25.2. Darf sich auch die Frau mit dem Faltenrock frei entfalten?


Kalender-2018 Woche 09

Mo 26.2 Darf sich auf den Wolken - Feldern
nur die Sonne ausruhen?

Di 27.2. Das Sturmtief muss noch einige Stunden auf
kleiner Hitze garen bis es ganz durchgezogen ist.

Mi 28.2. Wie ging das Lied noch mal:
Im Märzen der Bauer die Rössel einfängt . . .

Do 1.3. Im März bestellt der Bauer den Acker
und wann wird der geliefert?

Fr 2.3. Das Pferd muss beim Essen gut kauen,
damit die Nahrung gut Pferd-aut wird.

Sa 3.3. Das Kinder-Spielzeug-Pferd nennt sich:
Betrachte-kel-Pferd, Sieh-kel-Pferd,
Schau-kel-Pferd, Guck-kel-Pferd,

So 4.3. Dass der Genuss alkoholischer Heißgetränke
schön macht, ist leider reines Punschdenken!





künstlerisch & informativ - Tiervorstellung: Pudelmotte

von Anne Twachtmann
(Layout & Zeichnungen)



Montag, 1. Januar 2018

humoristisch

In diesem Jahr möchten wir unsere LeserInnen wieder mit einem täglichen, humoristischen Kalender - von Dirk Monka (üb)erarbeitet - durch das Jahr begleiten. Viel Spaß damit!







von Dipl.-Ing. Dirk Monka

Kalender-2018 Woche 1

Mo 1.1. Auch der beste Augen-Arzt kann den Bomben-
Blindgänger nicht wieder sehend machen.

Di 2.1. „Aber Herr Richter, ich habe nur Kamillentee getrunken!“
„Ja dann hatten Sie genau 1,7 Kamille, wenn es so war.“

Mi 3.1. Nur einmal gebrauchte Sylvester-Raketen
Kartonweise preiswert zu verkaufen.

Do 4.1. Ein Berliner isst in Hamburg ein Kassler,
Ein Kassler isst in Berlin ein Hamburger
Ein Hamburger isst in Kassel einen Berliner

Fr 5.1. Welche Personen gehen um den 5. Januar
verkleidet von Haus zu Haus: Sind es nun
die Dreiecks-Redner oder die Quadrat-Sprecher
oder die Rauten-Erzähler oder die Stern-Singer?

Sa 6.1. Was macht der Wetter-Experte im Winter
mit Feile und Schleifpapier?
Wegen der Verletzungsgefahr will er
die Rauh-Reif-Formation abschleifen.

So 7.1. „Bei dem frischem Schnee sollte man rodeln gehen. Du
hast gestern doch einen echten Schnee-Bob gekauft."
„Stimmt, und im Heizungs-Raum abgestellt,
wo der sofort geschmolzen ist."


Kalender-2018 Woche 02

Mo 8.1. Bei der Tagschicht lässt man sich Hell-fen und
in der Nachtschicht lässt man sich Dunkel-fen.

Di 9.1. Bei meinem Handy konnte ich die Tasten-Töne
ausschalten, aber wie geht das bei meinem Klavier?

Mi 10.1. Bei einer Bilder-Ausstellung klopft und schlägt
jemand auf die Bilder. Auf die Frage was das bedeutet
sagt er dann: „Ich bin doch ein Bild-Hauer.

Do 11.1. Beim Gebrauchtwagenhändler:
„Was geben Sie mir für mein altes Auto?“
„Na so 90 Euro .......... vollgetankt!“

Fr 12.1. Beim erneutem Aufbau des Gebisses wurde auf
eine Erdbeben-sichere Kau-weise wert gelegt.

Sa 13.1. Beim Friseur: „Nein, Sie sind gleich an der Reihe,
aber zuvor ist das Haarmonium dran.“

So 14.1. Bei der letzten Veranstaltung gab es genau
481 B-Sucher, 37 B-Finder, und 9 ohne Zuordnung.


Kalender-2018 Woche 03

Mo 15.1. Beim Schuster wird der Mittagstisch gedeckt.
Neben jedem Suppen-Teller liegt
passend dazu ein Schuh-Löffel.

Di 16.1. Beim Vorstellungsgespräch fragt der Chef:
„Können Sie gut Tippen?“ „Aber sicher“
sagt die Bewerberin, „neulich erst 3 Richtige!“

Mi 17.1. Beim Vorstellungsgespräch fragt der Chef:
„Können Sie blind schreiben?“
„Aber sicher, hinten mit d!“

Do 18.1. Der 18.1.18. ist doch ein ideales Brautpaardatum,
denn am 1.4.18. sollen die hei Raten erhöht werden.

Fr 19.1. Arbeitet in eurer Fabrik noch ein Roh-Boter
oder schon ein Gar-Boter?

Sa 20.1. Beim letzten Staun-Load habe ich gestaunt,
wie schnell die Daten herunter geladen waren.

So 21.1. Beim historischem Stadtrundgang sagt der Redner:
„Wir befinden uns nun im Hauptschiff dieser Kirche.
Es ist 40 Meter lang und 12 Meter breit.“ Gastfrage:
„Und wie viele Bruttoregistertonnen hat es dann?“


Kalender-2018 Woche 04

Mo22.1. Besser ein erfahrener See-Fahrer
als ein unerfahrener Land-Gänger.

Di 23.1. Bis heute konnte mir noch niemand erklären,
wie der 5 Zylinder 2 Drittel-Takt-Motor funktioniert.

Mi 24.1. „Bist du wirklich musikalisch?“
„Na klar, ich pfeife sogar auf meine Schulden!“

Do 25.1. Darf ein Kammäleon auch eine Bürste verwenden?

Fr 26.1. Aus welchem Metall bestehen
die silbrig glänzenden Chrom-osomen?

Sa 27.1. Darf jemand mit einer vollen Glatze
ein Leiter eines Haar-Ems sein?

So 28.1. Da habe ich ihm jeden Kamm weg genommen
und ihm verschiedene Bürsten hingelegt, dennoch
konnte ich sein Kamm-Back nicht verhindern.


Kalender-2018 Woche 05

Mo29.1. Darf das Ein-Satz-Gebiet auch
aus zwei oder drei Sätzen bestehen?

Di 30.1. Darf ein Däne in Norwegen
ein Schweden-Rätsel lösen?

Mi 31.1. Darf ein Bar-on an der Bar nur in Bar
oder auch mit einer Kredit-Karte bezahlen?

Do 1.2. Darf ein in-Sekten-Forscher auch
über biblische Splittergruppen
(so genannte Sekten) berichten?

Fr 2.2. Blühen die Eisblumen nur auf den Nebelfeldern?

Sa 3.2. Im Winter gibt es tagsüber Plus-Gerade
und nachts die Minus-Krumme.

So 4.2. Im Winter müssen alle Wege von Eis und Schnee
befreit werden, die Atem-Wege auch?

künstlerisch & informativ - Tiervorstellung: Motten

von Anne Twachtmann
(Layout & Zeichnungen)




Sonntag, 24. Dezember 2017

literarisch

Weihnachtsmorgen


ONsüd- Bild (Archiv): Sebastian Pokojski


von Katharina Kumeko

Früher Morgen und Kerzenlicht
der Kater wärmt sich schlafend vorm Kamin
auf meinem alten Pullover
ich esse Rosinenstuten belegt mit fettem
Frischkäse und trinke Tee
und lese im Buch vom Schnee
es nieselt und die Krähen rufen laut
fliegen am Fenster vorbei
ich höre ihr Flügelrauschen
das ist der zweite Weihnachtsmorgen.


Bilderadventskalender 2017

ONsüd- Zeichnung: Anne Twachtmann

24. Dezember (4. Advent)

Heiligabend


Mit dieser Zeichnung endet unser Bilderadventskalender. Wir wünschen unseren LeserInnen
ein frohes Weihnachtsfest!

Sonntag, 17. Dezember 2017

religiös, erlebnisreich, initiativ

1300 Friedensboten im St.-Paulus-Dom

Friedenslicht aus Betlehem ist im Bistum Münster angekommen


Generalvikar Dr. Norbert Köster (2.v.r.) und Pfarrer Martin Mustroph gaben gemeinsam das
 Friedenslicht aus Betlehem weiter.
ONsüd-Bild:  Bischöfliche Pressestelle/Thomas Mollen


Münster (pbm). Nach einer 3600 Kilometer langen Reise hat das „Friedenslicht aus Betlehem“ das Bistum Münster erreicht. Am Nachmittag des 3. Advent wurde es im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes St. Paulus-Dom an rund 1300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene weitergegeben.

In den nächsten Tagen werden diese das Friedenslicht mitnehmen in ihre Wohnungen, Schulen und Arbeitsstätten, es in Kirchen, Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen entzünden. Dadurch soll ein Zeichen für Freundschaft und Völkerverständigung gesetzt werden.

In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Martin Mustroph vom evangelischen Kirchenkreis Münster daran, dass man Frieden „nicht so einfach machen“ könne: „Wir müssen uns für den Frieden einsetzen! Das ist etwas anderes als einfach nur nett zueinander zu sein.“ Frieden bedeute, dem anderen auch etwas gönnen zu können und miteinander zu sprechen: „Manchmal muss der Friede ausgehandelt werden. Wenn jeder nur mit seinem Dickkopf durch die Wand will, gibt es Krieg.“

Der Generalvikar des Bistums Münster, Dr. Norbert Köster, erklärte den Kindern und Jugendlichen, drei Dinge seien wichtig, um einen Streit zu schlichten: Sich in den jeweils anderen hineinzuversetzen, nach Gemeinsamkeiten zu suchen und eigene Fehler zuzugeben. Wer das könne, der könne auch Frieden schaffen.

Die Aktion Friedenslicht ist in Deutschland eine gemeinsame Aktion der Pfadfinderverbände. Die Aussendungsfeier im St.-Paulus-Dom wird getragen von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) sowie dem evangelischen Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP).



Bilderadventskalender 2017

17. Dezember (3. Advent)

ONsüd-Zeichnung: Anne Twachtmann

Freitag, 15. Dezember 2017

literarisch


Manuel, der kleine

Schutzengel

Eine Geschichte von
Dirk Hoffmann

12. Kapitel

Die neuen Schutzengel

Am folgenden Morgen erwarteten die Himmelmanns Manuel und Johanna mit einem aufwendigeren Frühstück als üblich. Die Tafel war reichlich gedeckt mit allerlei Speisen, die es normalerweise nicht gab. Es gab Rührei, gebratenen Speck, einen großen Obstkorb und sogar Kuchen. Ein ganz besonderer Duft erfüllte den Raum, der verkündete, dass an diesem Tag etwas Wichtiges geschehen sollte.
„Guten Morgen ihr zwei“, sagte Julia Himmelmann als sie die Ankömmlinge bemerkte.
„Ist heute etwas Besonderes?“, fragte Manuel, dem in diesem Moment auffiel, dass der Tisch auch für mehr Personen gedeckt war als gewöhnlich.
Noch ehe er eine Antwort erhalten konnte klingelte es an der Tür. Günter Himmelmann öffnete die Tür. Manuel und Johanna konnten kaum fassen was sie sahen. Ingo trat herein. Sein Gesicht zierte ein so fröhliches Lächeln wie sie es noch nie zuvor bei ihm gesehen hatten.
„Guten Morgen“, grüßte der Junge dessen trauriges Leben die beiden versuchten schöner zu machen. Jetzt wirkte er tatsächlich so, als hätten sie es geschafft.
Wenig später läutete die Klingel erneut. Der nächste Besucher war Matthias. In seinem Gesicht sah man ein Lächeln das große Zufriedenheit ausstrahlte. Als er seinen Mantel ablegte, kam sein Engelsgewand zum Vorschein. Sogar seine Flügel wurden sichtbar. Manuel und Johanna schreckten überrascht auf, während Ingo das hinnahm als sei er es gewohnt Engel zu sehen. Was war denn hier los?
„Siehst du auch was ich sehe?“, flüsterte Manuel an Johanna gewandt.
„Ja, ich glaube schon“, erwiderte Johanna.
Matthias begrüßte zunächst die Himmelmanns, danach Ingo, und die Jungengel kamen zuletzt an die Reihe.
„Ich sehe, ihr seid verwirrt. Das wäre ich an eurer Stelle jetzt wohl auch“, wandte Matthias sich verständnisvoll an Manuel und Johanna, „aber entspannt euch, ihr werdet es sehr bald verstehen“.
„Dann wären wir wohl komplett“, stellte Julia Himmelmann fest und bat alle sich am Tisch zu versammeln. Alle bis auf Manuel folgten ihrer Bitte. Er war so durcheinander, dass er die Aufforderung seiner Menschenmutter überhörte.
„Setz dich Manuel“, bat Julia Himmelmann erneut.
Während Manuel sich endlich auf dem Stuhl neben Johanna niederließ, verteilte Günter Himmelmann Kaffee und Kakao. Matthias erhob sich, um noch einmal ein paar Worte an die Anwesenden zu richten.
„Ich möchte jetzt nicht allzu viel erklären“, sprach der Älteste, „ich gratuliere Manuel und Johanna zu ihrer bestandenen Schutzengelprüfung. Der Engelrat freut sich, dass die beiden ihre Aufgabe so vorbildlich gelöst haben“.
„Wieso gelöst?“, fuhr Johanna aufgeregt dazwischen.
„Immer mit der Ruhe“, mahnte Matthias, „wir werden euch gleich über alles aufklären. Aber lasst uns erst einmal frühstücken. Anschließend haben wir genügend Zeit, um uns über alles zu unterhalten. Habt ein wenig Geduld. Seid euch gewiss, dass ich stolz bin auf euch. Guten Appetit“.
Manuel und Johanna sahen einander erneut irritiert an. Es blieb ihnen nur eines übrig, sie mussten abwarten.
In der nächsten halben Stunde wurde schweigend gegessen und getrunken. Als alle satt waren verkündete Matthias, dass die Zeit gekommen war, den Ort zu wechseln. Wenige Minuten später fanden sich Manuel und Johanna im Himmel wieder. Sie standen in der Halle des Lebens, vor dem Rat der Engel. An ihrer Seite stand Ingo. Jetzt trug er ein Engelsgewand, genau wie sie, und Flügel hatte er auch. Offensichtlich war Ingo ebenfalls ein Engel.


ONsüd-Zeichnung: Anne Twachtmann

„Willkommen zurück im Himmel alle miteinander“, erklang die Stimme des Engelratsvorsitzenden, „meiner erster Dank gilt heute Ingo, dafür dass er seine Rolle so gut gespielt hat. Ich möchte jedoch Manuel und Johanna endlich aufklären. Sicher seid ihr nun sehr überrascht, festzustellen, dass Ingo ebenfalls ein Engel ist. Das waren sie eigentlich alle. Iris, Stefan und auch Ingos Mutter. Wir konnten euch schließlich nicht auf die Menschen loslassen, ohne euch ein wenig zu testen“, erklärte Matthias, „wir mussten sehen, wie ihr mit den Menschen umgeht. Wir haben mit allen Beteiligten stets in Verbindung gestanden und so erfahren, wie gut ihr alles gemeistert habt“.
„Dann war ja überhaupt niemand in Not“, wandte Manuel mit leichter Empörung ein.
„Nein“, fuhr Matthias fort, „diesmal war niemand wirklich in Not. Beim nächsten Mal wird das allerdings anders sein. Wir wissen nun, dass wir uns auf euch verlassen können. Also werden wir euch als Schutzengel einsegnen und ihr bekommt sicher schon sehr bald eine echte Aufgabe. Die Aufgabe euch einzusegnen geben wir in Ingos Hände. Er wurde im vorigen Jahr ebenfalls von seinem ersten Schützling eingesegnet. Auch er hat damals seinen Test mit Bravour bestanden und ist seither ein wichtiger Teil der Schutzengelgruppe, so wir ihr es in Zukunft ebenfalls sein werdet. Ingo, du hast das Wort, stell dich den beiden erst einmal richtig vor“.
„Ich freue mich euch beide einsegnen zu dürfen“, nahm Ingo das Wort auf, „es wird euch jetzt vielleicht nicht mehr so sehr wundern, wenn ich euch sage, dass Ingo nicht mein richtiger Name ist“.
„Moment“, unterbrach Johanna Ingo, „das geht mir jetzt alles viel zu schnell. Es war doch noch überhaupt nichts gelöst. Ich hätte so gerne erfahren, ob du dich mit Iris versöhnt hättest oder mit Stefan. War denn das nicht die Aufgabe?“
„Eure Aufgabe war nur, dem Engelrat zu zeigen, ob ihr mit den Menschen umzugehen versteht“, erklärte Ingo, „die Versöhnung war ja auf den Weg gebracht, damit war eure Aufgabe erfüllt“.
„Trotzdem wäre es schön gewesen, zu sehen wie ihr euch versöhnt“, stellte Manuel fest, „na gut, kläre uns weiter auf“.
„Also mein richtiger Name ist Lukas. Ich bin seit einem Jahr Schutzengel und darf somit neue Schutzengel einsegnen. Seid ihr zwei nun bereit, Schutzengel zu werden?“
Manuel und Johanna dachten kurz und antworteten schließlich beide mit einem Kopfnicken.
„Dann begrüße ich euch mit dem Segen des ehrwürdigen Engelrates feierlich in der Gruppe der Schutzengel“, sagte Lukas und legte Manuel seine linke und Johanna seine rechte Hand auf den Kopf, „von jetzt an und für alle Zeit sollt ihr beide Schutzengel sein“.
Der ganze Engelrat wiederholte im Chor: „Von jetzt an und für alle Zeit sollt ihr beide Schutzengel sein“.
„Jetzt seid ihr Schutzengel“, bekräftigte Matthias noch einmal, „eure erste Aufgabe werdet ihr jetzt noch nicht erhalten. Ihr habt erst einmal genug geleistet. Wir freuen uns, zwei tüchtige neue Schutzengel zu bekommen“.

Nachdem ihre Einsegnung vorüber war saßen Manuel und Johanna gemeinsam mit Lukas im Wolkencafé. Vor ihnen auf dem Tisch standen drei Tassen himmlische Schokolade.
„Es tut mir leid, dass wir euch so an der Nase herumgeführt haben“, entschuldigte sich Lukas.
„Das war ja sicher bei deiner ersten Aufgabe auch nicht anders, denke ich“, meinte Johanna.
„Ja das stimmt. Ich war genauso verwirrt wie ihr. Vielleicht kann ich ja als Lukas auch euer Freund sein“, überlegte Lukas laut.
„Aber unbedingt“, erwiderten die zwei neu-eingesegneten Schutzengel gleichzeitig. So saßen sie noch lange im Wolkencafé und feierten ihre Freundschaft.

Am späten Abend flog Manuel mit seiner Schwebewolke noch einmal hinaus, um die Erde zu betrachten. Er dachte darüber nach, was ihn dort unten wohl sonst noch erwartete und wie bedrohlich er alles empfand, als er zum ersten Mal hinunter gesehen hatte. Angst verspürte er keine mehr. Da war nur Neugierde. Er freute sich beinahe darauf endlich wirklich gebraucht zu werden.
„Ich gratuliere, mein kleiner Schutzengel“, sagte hinter ihm eine sanfte wohlbekannte Stimme.
„Großvater“, rief Manuel, „schön, dass du da bist“.
„Weißt du noch wie du dir Sorgen gemacht hast, du müsstest da unten alle beschützen?“, fragte der Großvater und drückte seinen Enkel ganz fest an sich.
„Wie könnte ich das vergessen?“, fragte Manuel und lächelte seinen Großvater an.